Eine Abschrift aus dem Geburtenbuch wird gewöhnlich bei einer Eheschließung oder der Begründung einer eingetragenen Partnerschaft benötigt. Die Abschrift aus dem Geburtenbuch darf nicht älter als sechs Monate sein. Im Gegensatz zur Geburtsurkunde, die nur einen Auszug aus...
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04. Abschrift Geburtenbuch
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02. Worte an Adoptierte
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01. Erste Schritte
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01. *Zweizigartig*?
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01. Wie viel Wahrheit darf sein?
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Unbekannter Vater
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Säugling (Kind) aufnehmen
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Mutter
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01. Leibliche Eltern
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02. Krank durch Adoption?
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01. Kindes statt
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01. Identität
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Heimkind
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02. Entscheidung
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Fremdunterbringung
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01. Einwilligung
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Doppelte Familie
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02. Adoptivkinder
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04. Wir helfen finden
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01. Zitat – Adoption
05. Erfolge
Charon Acosta aus Berlin schrieb am 27.03.09 um 23:10 Uhr:
Liebes Suchpoolteam,

es geschehen wirklich noch Wunder und ich möchte mich an dieser Stelle recht herzlich bei allen Mitarbeitern bedanken, besonders bei der netten Dame, die mich schon das 2. mal angerufen hat. Zwar sind noch nicht alle gefunden, aber dafür haben mich andere gefunden, mit denen ich im Kinderheim war. Die Wiedersehensfreude kann sich bestimmt jeder vorstellen, nach über 30 Jahren. Ihr seid einfach Spitze!!!!!!!!! Macht weiter so! Ein ganz liebes Dankeschön an alle! Freundliche Grüße Charon Acosta
Fernand schrieb am 30.04.09 um 14:16 Uhr:
Liebes Suchpoolteam,
Ihr wart so zu sagen unsere letzte Chance, noch etwas zu erfahren. Ihr habt es geschafft!
Aus tiefstem Herzen bedanken wir uns, Monique und ich selbst. Es ist alles so schnell gegangen, ein paar Tage nach meinem Kontakt zu Euch, hat das Telefon geklingelt. Eine Mitarbeiterin vom Suchpool DDR Bürger teilte mir die überraschende Nachricht mit. Moniques Vater ist verstorben, die Halbschwester auch.
Nächsten Sommer fahren wir nach Leipzig, da werden wir die sympathische Familie Schördling treffen, eine äußerst liebe Familie.
Als erstes werden wir das Möglichste tun, um an die Sterbeurkunden der Angehörigen zu kommen. Da ich die Geburtsurkunde vom Standesamt Berlin bekommen habe, können wir jetzt die Suche nach Gerhards Schwester beginnen.
Es ist merkwürdig, dass in den Urkunden nichts vom Schicksal der Eheleute Schmidt zu erlesen war. Ich bin Mitglied des „Französischen nationalen Vereines der Kriegskinder“. Es kann ja vorkommen, dass Ihr auch mal Hilfe benötigt. Ruft an oder schreibt mir.
Mein Freund sagt immer zu mir: „Es ist schön, dass es Euch gibt, bleibt so!“ In diesem Sinne sende ich liebe Grüße aus Frankreich, es lebe unsere deutsch-französische Freundschaft!
Adam Lauks aus Berlin schrieb am 02.03.09 um 10:01 Uhr:
Hallo Eva!

Unermessliches Glück brachte mir Dein Anruf und die Mitteilung, dass Peter Niemtschke gefunden wurde. Ich freue mich sehr den Mann wieder zu treffen, der Mitbegleiter meines Hungerstreikes war und stiller Mitkämpfer der so viel Risiko auf sich nahm….
Danke Suchpool – Danke Eva !!!Adam
Alessandra Naumann schrieb am 18.02.10 um 09:54 Uhr
Hallo liebes Suchpool-Team,

es ist zwar schon eine Weile her, als ihr meine Mutter und meinen Bruder gefunden habt, dennoch möchte ich mich bei Euch recht herzlich für die hilfreiche Unterstützung und den seelischen Beistand bedanken. Macht weiter so und ich weder Eure Seite gern weiterempfehlen. Mit besten Grüßen Alessandra Naumann
Marco Priese aus Leipzig schrieb am 04.02.09 um 09:53 Uhr:
Liebes Suchpool Team, Frau Siebenherz und Chris Winkler,

ich habe durch Eure Hilfe meine Schwester wiedergefunden.Vielen Dank und Euch viel Erfolg bei der weiteren Suche nach vermissten Menschen. Wir haben morgen unser Treffen nach 7 Jahren und werden dabei auch an Euch denken, nochmals vielen Dank.
Sarah und Jule schrieb am 18.05.09 um 20:03 Uhr
Danke, dass Ihr mir geholfen habt, die Familie meiner Freundin zu finden! Wir sind so glücklich! Wir waren auch schon bei ihnen gewesen! Sie wohnen fast 700 km von uns weg! Ohne Eure Hilfe hätte ich nicht gewusst, wie wir das machen sollen! Wir danken Euch vom ganzen Herzen!
Hans-Gert Klein aus Proßmarke schrieb am 30.04.09 um 17:11 Uhr:
Guten Tag,
mein Name ist Hans- Gert Klein. Ich habe Jahrelang, über das Schicksal, meines Vaters nichts gewusst, außer, er solle ein halbes Jahr vor meiner Geburt gestorben sein. Wie das nun mal so ist, sucht der Eine oder der Andere irgendwann in seinem Leben, nach seinen Wurzeln, genau das habe ich auch getan. Nach langer erfolgloser Suche, bin ich auf die Internetseite des Suchpools für ehemalige DDR Bürger, gestoßen. Mein erster Gedanke war, so war ich das bei der suche meines Vaters im Internet gewohnt, wollten gleich wieder ein Abo. Ich konnte mir einfach nicht vorstellen, dass sich fremde Menschen für mich kostenlos einsetzen. Mir blieb ja auch nichts weiter übrig, entweder höre ich auf weiter zu suchen, ich kam ja eh nicht weiter, oder ich schreibe auch noch an den Suchpool. Nun, ich schrieb an den Suchpool für ehemalige DDR Bürger, Die Mitarbeiter haben nicht nur eine Suchanzeige umgehend auf ihre Internetseite veröffentlicht, nein sie haben sich auch persönlich, immer wieder mit mir, sogar telefonisch in Verbindung gesetzt. Letztendlich haben nur die Mitarbeiter und sogar Frau Eva Siebenherz persönlich, mir bei meiner Suche weiterhelfen können. Um es kurz zu fassen: Durch den Suchpool für ehemalige DDR Bürger habe ich nicht nur Informationen über meinen Vater bekommen, sie haben auch meinen Bruder gefunden, von dessen Existenz ich 57 Jahre überhaupt nichts wusste und das wirklich alles für mich kostenfrei und glauben Sie mir, ich weiß jetzt was solche Menschen, wie im Suchpool, für Leistungen erbringen, das könnte eh keiner bezahlen. Machen sie weiter so. Was mich aber bei all den guten Erfahrungen mit dem Suchpool für ehemalige DDR Bürgen sehr berührt, ist das Schicksal von Frau Eva Siebenherz. Ich habe einen Auszug aus ihrem Buch, Tränen aus Eis, gelesen. Ich könnte das ganze Buch nicht lesen, weil, es erinnert mich unwillkürlich auch an meine Jahrelange Inhaftierung, in diesem Menschenfeindlichen „Staat DDR” mit seiner Staatssicherheit. Seid ich die uneigennützliche Arbeit des Suchpools für ehemalige DDR Bürger kenne, bringe ich mich, im Rahmen meiner Möglichkeiten, beim, “DIE BASIS LANDESVERBAND BRANDENBURG”, den ich daraufhin mit gegründet habe, ein. Mit freundlichen Grüßen H. Klein
03. Sabine Thomä
Ich heiße Sabine Thomä und bin am 16.08.1957 in Caputh, Kreis Potsdam geboren als Sabine Müller.

Nach Heimaufenthalten wurde ich im Juli 1962 adoptiert. Vorweg sei gesagt, dass ich eine sehr schöne Kindheit, Jugendzeit und auch im weiteren Leben eine schöne Zeit mit meinen Adoptiveltern hatte. Es kam nie der Wunsch nach dem „woher ich komme“ auf. Beide Elternteile leben nun schon lange nicht mehr und auch nach deren Tod kam die Frage noch nicht auf.
Erst mit einer Berichterstattung durch das Fernsehen, zu den so genannten Zwangsadoptionen in der DDR, in dem es um Familien ging, wo mehrere Kinder im Spiel waren (in der Regel bei den Darstellungen um drei Kinder) und das adoptierte Kind eine neue Identität erfuhr. Ich sagte nur beiläufig zu meinem Mann, dass ich froh bin, kein Kind einer Zwangsadoption zu sein, denn ich heiße ja nach wie vor Sabine. Mein Mann sagte aber, es sei doch komisch, denn Du bist auch eines von drei Kindern. Daraufhin sagte ich nur, dass ich das gar nicht komisch finde, denn von Geschwistern hatte ich keine Ahnung. Als er mir einen Gesundheitsschein von meiner Person zeigte, den er in alten Unterlagen meiner Eltern fand, war ich erst einmal sprachlos. Auf diesem Zettel stand, dass ich noch zwei Geschwister hätte, von denen ich bis zu meinem 43sten Lebensjahr nichts wusste.
Im Alter von 11 Jahren erfuhr ich bereits, dass ich adoptiert wurde. Schuld an diesem Umstand waren permanente Aussagen aus einem Kindermund, dass ich keine richtigen Eltern habe. Meine Eltern haben sich deswegen entschieden, mir dann von der Adoption zu erzählen und die dazugehörigen Unterlagen gaben sie mir zu meiner Jugendweihe.
2 Wochen nach der besagten Sendung, als ich diese Nachricht verarbeitet hatte, entschied ich mich zur Suche bzw. zur Klärung der Frage: „Was habe ich – Bruder oder Schwester?“ Die zuständige Adoptionsvermittlungsstelle erhielt den Auftrag nach der Suche. Dieses geschah im Mai 2001. Im Mai 2002 erhielt ich letztmalig ein Schreiben dieser Stelle mit dem unbefriedigendem Ergebnis, dass es keine Unterlagen gibt, die Geschwister nachweisen. Ergänzend muss ich sagen, dass es überhaupt keine Unterlagen zu meiner Adoption mehr gab. Danach war es bis zum 30.12.2003 ruhig um die Suche. An diesem Tag erfuhr ich durch meine Tochter Sandra, die ebenfalls bei der Suche aktiv war, wovon ich jedoch nicht wusste, dass wir Post erhalten haben und sie meine leibliche Mutter gefunden hätte. Das war für mich ein Schock, weil diese Frau eigentlich tot gesagt wurde und das mein ganzes Leben lang.
01. Eine Betroffene berichtet
Meine Erfahrungen, bei der Suche nach meinen leiblichen Eltern waren recht positiv. Das für mich zuständige Jugendamt, hat da keine Probleme gemacht.
Von meiner Anfrage nach meinen Eltern, bis zu den ersten Kontaktdaten hat es ungefähr ein dreiviertel Jahr gedauert.
Das Jugendamt informierte mich aber im Vorfeld über die lange Bearbeitungsdauer.
Mag sein, dass das an der Sachbearbeiterin lag, dass diese Suche reibungslos abgelaufen ist, bei meinen Geschwistern war das anders.
Bei der Suche nach meinen Geschwistern wurde ich von der zuständigen Bearbeiterin, so glaube ich, nur veralbert.
Mit mir wurde gesprochen, wie mit einem kleinen Kind, ich bin 40 Jahre alt.
Ich wurde zig Mal gefragt, ob ich wirklich aus meiner Kindheit wissen will und meine Geschwister finden möchte.
Was sollte diese Frage?
Hätte ich es nicht gewollt, hätte ich doch den Weg zum Jugendamt nicht eingeschlagen.
Mir wurde Monatelang gesagt, dass zu meinen Geschwistern keine Informationen vorhanden sind.
Dies veranlasste mich, einen Privatermittler einzuschalten. Dieser bekam, trotz Vollmacht meinerseits, ebenfalls eine Abfuhr.
Der Ermittler hat sich beim Stadtrat über die Vorgehensweise des Jugendamtes beschwert und siehe da, es ging vorwärts.
Einen Monat nach Einschaltung des Ermittlers, sind auf einmal zwei meiner Geschwister ausfindig gemacht und mit einem Bruder habe ich mich gestern schon getroffen.
Warum wollen so einige Sesselpuper nicht begreifen, dass uns Adoptierten, die Suche nach unserer Herkunft und den Angehörigen wichtig ist.
Warum wollen sie unsere Traumas in ihrer Intensität nicht schwächen?!
Ich habe darauf keine Antwort gefunden und kann darüber nur mit dem Kopf schütteln.
Mein Fazit: Die Bereitschaft zur Mithilfe, bei der Suche nach Angehörigen, ist von Sachbearbeiterin zu Sachbearbeiterin unterschiedlich.
Chris Winkler
03. Privatermittler
Ein Berufsbild mit sehr vielen Arbeitsgebieten die durchaus interessant, aber auch sehr trocken sein können. Auch die Arbeitszeiten sind sehr unterschiedlich und erstrecken sich oftmals über ganze Wochenenden.

Private Detektive und Ermittler unterstützen Einzelpersonen, Unternehmen, Rechtsanwälte und durch die Feststellung und Analyse von Informationen. Die Arbeitsgebiete erstrecken sich von Ermittlungen von Fällen des Familienrechtes, wie Scheidungen und Sorgerechtsangelegenheiten über Ermittlungen in der Wirtschaftskriminalität.
Ein Detektiv muss sich bei seinen Ermittlungen immer an die geltenden Gesetze des jeweiligen Landes halten.
Zudem muss er sehr sorgsam recherchieren, damit die gesammelten Beweisen auch bei Bedarf vor Gericht als beweiskräftig gelten und damit auch als Solche vor Gericht zugelassen werden.
Ein riesiger Arbeitsanteil ist aber die Suche nach vermissten Personen, die oftmals verbunden sind mit der Aufklärung der Umstände.
Warum also sind diese Personen vermisst?
Aber, ob nun Familiensachen, Kriminalität oder Vermisstensuche, die Arbeit beginnt immer gleich. Zunächst wird das vorhandene Material, wie Protokolle-, Urkunden und Aussagen, gesichtet und ausgewertet.
Also richtig feste Schreibtischarbeit. Haben Kollegen der Polizei etwas vergessen, übersehen oder es gibt Unregelmäßigkeiten und Widersprüche, dann muss alles nochmals bearbeitet werden und nichts kann man glauben.
Manche Situation lässt den Detektiv doch schon mal vermuten, dass das gesichtete Material bewusst falsch ist, z. B. bei Unterlagen aus der ehemaligen DDR. Hier beginnt man nun erst mal über das Material selbst zu ermitteln, also einfach nur Spurensuche.
Hat man dann irgendwann aussagekräftige Anhaltspunkte zusammen getragen, kann der Ermittler die Recherchen vor Ort beginnen. Hinzu kommen Anschreiben aller Beteiligten und deren Befragungen.. Auch dies geschieht in mühevoller Kleinarbeit am Schreibtisch oder vor Ort.
Diese Recherchen können sich mit unter über Monate hinziehen, vor allem dann, wenn es sich dabei um Vermisstenfälle handelt, welche schon Jahrzehnte zurück liegen oder bei Adoptionen und Zwangsadoptionen in der ehemaligen DDR.
Fälle, welche mit der Suche nach vermissten Personen zu tun haben, oder eine Personensuche allgemein, sind daher sehr zeit- und kostenaufwendig,zumal der Detektiv eigentlich keine Sonderbefugnisse besitzt.
Ausnahmeregelungen werden, nur in ganz besonderen Fällen von den jeweiligen Institutionen und Ämtern erteilt. Schon deshalb ist er auf das Wohlwollen und die Mitarbeit aller Beteiligten angewiesen.
Gerade die Zusammenarbeit mit Institutionen gestaltet sich oft als schwierig und zäh.
Suchende, die einem Privatermittler einen Suchauftrag erteilen, sollten diesem Geduld und Verständnis entgegen bringen.
Verständnis schon deshalb, weil sich manche ersten, viel versprechende Spuren als falsch erweisen können.
Zum Beispiel, wenn eine gefundene Person zufälligerweise genauso heißt, wie die tatsächlich gesuchte Person und obendrein auch noch dasselbe Geburtsdatum vorweisen kann, dann beginnt die akribische Recherchearbeit des Ermittlers wieder bei Null.
Bei einer Vermisstensuche wird also eine riesige Maschinerie in Gang gesetzt.
Abschließend kann man also sagen, dass auch ein Privatdetektiv keine vermisste Person, einfach so nach zwei Tagen aus dem Ärmel schütteln kann.
02. Auskunftssperre
Falle einer Inkognito-Adoption wird vom bei der § 12 Abs 2 Meldegesetz um Auskunftssperre bis zum 19. Lebensjahr des Kindes angesucht. Eine Auskunftssperre gibt es beispielsweise beim Melderegister.
Jede gemeldete Person kann beim Meldeservice des Gemeindeamtes oder Magistrats (in Wien bei der ” Zentralen Meldeauskunft der MA 62 “) beantragen, dass über sie keine Meldeauskünfte erteilt werden, soweit ein schutzwürdiges Interesse glaubhaft gemacht werden kann.
Jede Person hat das Recht einen Antrag auf Auskunftssperre zu stellen. Sie müssen den Antrag auf Auskunftssperre jedoch glaubhaft begründen. Sie können diesen Antrag stellen, wenn Sie, aus irgendwelchen Gründen, um Ihr Leben fürchten. Eine solche Auskunftssperre wird höchstens für zwei Jahre erteilt und kann danach für zwei weitere Jahre verlängert werden. Auch in diesem Fall ist ein begründetes schriftliches Ansuchen zu stellen und zu vergebühren (Vergebührung).
Hinweis: Eine Auskunftssperre gilt nicht gegenüber Behörden, Ämtern sowie für Personen, die nachweisen können, dass sie eine rechtliche Verpflichtung der Betroffenen/des Betroffenen geltend machen.
01. Meldeauskunft
Informationen zu Meldeauskunft
Wenn Sie eine Person suchen, die z. B. unbekannt verzogen ist, können Sie eine Meldeauskunft zu dieser Person beantragen. Vorausgesetzt, Sie wissen den letzten Hauptwohnsitz dieser Person oder den Geburtsort. Sie können dann, entweder persönlich oder online, bei der jeweiligen Gemeinde oder Magistrat beantragen.
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Auskünfte über Geburtsdaten zu bestimmten Personen können Sie nur beantragen, wenn Sie einen dementsprechenden Exekutionstitel (Gerichtsbeschluss)gegen die Gesuchte/den Gesuchten vorlegen können.
Voraussetzungen
Um eine Meldeauskunft zu einer bestimmten Person erhalten zu können, müssen einige Voraussetzungen erfüllt sein.
Sie müssen zu der Gesuchten/ die Gesuchten folgende Daten vorlegen können:
- Vor- und Familienname/Nachname
- Geburtsdatum
- Geburtsort
- Staatsangehörigkeit
- oder frühere Adresse
Sie suchen z.B. Heinz Schmidt aus Wien. Da es in Wien vermutlich über Hundert Heinz Schmidt gibt, sollten Sie entweder ein Geburtsdatum oder eine frühere Adresse haben.
Oder den Namen der Ehefrau oder eines der Kinder, falls Ihnen die Familienmitglieder bekannt sein sollten.
08. Organisationen
Bei ihrer Suche können Ihnen auch spezialisierte Organisationen und Dienstleister,
behilflich sein, die allerdings zum größten Teil kostenpflichtig sind.
Personensuche24
Anschriftenermittlung Online
Wir finden Menschen
People search international
Liebe Menschen wieder finden
Bei Personensuche können Sie auch in einem sozialen Netzwerk, im Adressbuch eines Live-Messengers oder im Online Telefonbuch kann man fündig werden.
Soziale Netzwerke Österreich
Szene1
Facebook
Yasni
123People
Yahoo
xing
Myspace
Youtube
Lokalisten
Wer kennt wen
Stayfriends
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07. Inserate

Ist die gesuchte Person auf diese Weise nicht zu finden, können Sie alternativ ein kostenloses Inserat bei verschiedenen Suchportalen aufzugeben.
05. Formulare
Formulare zu verschiedenen Behörden allgemein & den einzelnen Bundesländern finden Sie unter:
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